Übersicht & Planung

Übersicht & Planung der Gerald R. Ford Klasse

 

In der Werft „Newport News Shipbuilding“ wurde am 5. März 2014 mit der Kiellegung des US-Flugzeugträgers USS John F. Kennedy (CVN-79) begonnen.

Die USS John F. Kennedy ist das zweite Exemplar der Gerald-R.-Ford-Klasse. Das Schiff soll gemäß Übersicht & Planung  im Jahr 2020 in Dienst gestellt werden. Auf dem Flugzeugträger werden eine Serie von neuen Technologien angewandt, vor allem das „Electromagnetic Aircraft Launch System“ (EMALS).

Die „Northrop Grumman Shipbuilding“ hatte am 15. Januar 2009 einen Vertrag in Höhe von 374 Millionen US-Dollar für die Ausarbeitung des Entwurfs und die Bauvorbereitungen der John F. Kennedy unterzeichnet.

Baubeginn: 22. August 2015           Stapellauf: 2018           Indienststellung: geplant 2020

Technische Daten

Verdrängung 100.000 ts
Länge 333 Meter
Breite 40,80 Meter
Tiefgang 11 Meter
Besatzung ca. 4500
Antrieb 2 Kernreaktoren A1B
Übersicht - Illustration_of_USS_John_F._Kennedy_(CVN-79)
Name Auftragsvergabe Kiellegung Stapellauf Indienststellung Ersatz für
USS Gerald R. Ford
(CVN-78)
10.09.2008 14.11.2009 9.11.2013 22.07.2017 USS Enterprise
(CVN-65)
USS John F. Kennedy
(CVN-79)
15.01.2009 05.03.2014   2020 USS Nimitz
(CVN-68)
USS Enterprise
(CVN-80)
  2018 (geplant)   2025 USS Dwight D. Eisenhower
(CVN-69)

Elf Träger der Ford-Klasse sind geplant, mit einer Bauzeit bis 2058. Die zehn weiteren Schiffe werden auf einer Basis eins-zu-eins die Nimitz-Klasse ersetzen. In Übereinstimmung mit den Verzögerungen der zweiten und dritten Einheit beträgt der Lieferrhythmus, ursprünglich alle vier Jahre ein weiterer Träger, nunmehr fünf Jahre.

Die USA wollen ihre technologische Führungsrolle mit den neuen Flugzeugträgern der „Gerald R. Ford“-Klasse verteidigen. Sie sollen zwar nicht größer ausfallen als die aktuelle „Nimitz“-Klasse, der Rumpf wird weitgehend baugleich sein. Doch damit enden die Gemeinsamkeiten auch schon: Die drei geplanten Flugzeugträger – die „Gerald R. Ford“, die „John F. Kennedy“ und die „Enterprise“ – sollen ihre Vorgänger in jeder Hinsicht übertreffen, insbesondere was die Integration neuer Technologien betrifft.

Doch das gestaltet sich offenbar schwieriger als erwartet. Der US-Rechnungshof GAO hat jetzt scharfe Kritik an dem Programm geübt. Die Marine habe lediglich „gemischten Erfolg“ bei der Entwicklung zentraler Technologien. Um Termine einzuhalten, habe sie Systeme in die „Gerald R. Ford“ eingebaut, die noch gar nicht ausreichend getestet worden seien. Das berge die Gefahr kostenträchtiger Korrekturen. Auch an vielen anderen Stellen hinke die Navy dem Zeitplan hinterher, schreibt das GAO in seinem Bericht.(1)

Anmerkungen

(1) FORD-CLASS CARRIERS: Lead Ship Testing and Reliability Shortfalls Will Limit Initial Fleet Capabilities, GAO-13-396: Published: Sep 5, 2013. Publicly Released: Sep 5, 2013.

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